Über den Bundesrat wirken die Länder bei der Gesetzgebung des Bundes mit. Niedersachsen unterhält dazu - wie die übrigen Länder auch - eine eigene Vertretung in der Bundeshauptstadt, gewissermaßen eine „Botschaft" im eigenen Land.
Die „Botschafterin" und Leiterin der Landesvertretung ist seit dem 1. April 2010 Staatssekretärin Dr. Martina Krogmann. Sie vertritt Niedersachsen nicht nur im Bundesrat, dem Bundestag und seinen Ausschüssen, sondern repräsentiert das Land auch bei der Bundesregierung und gegenüber den zahlreichen Verbänden und den ausländischen Botschaften in Berlin. Ihr offizieller Titel lautet „Bevollmächtigte des Landes Niedersachsen beim Bund".
Staatssekretärin Dr. Krogmann bringt für diese Aufgabe die besten Voraussetzungen mit. Zwolf Jahre vertrat sie die Region Stade - Cuxhaven - Rotenburg in Niedersachsen im Deutschen Bundestag. Sie gehörte dem Europaausschuss und dem Wirtschaftsausschuss an, war Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für neue Medien und wurde nach der Bundestagswahl 2005 Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion. Sie kennt das politische Geschäft genau und verfügt über die entsprechend guten Kontakte zu den Bundestagsabgeordneten, den Parteien, den Ministerien und natürlich auch zu den Verbänden.
Krogmann wurde 1964 in Hannover geboren. Nach einer Ausbildung zur Redakteurin beim Axel-Springer-Verlag studierte sie Politische Wissenschaften und Volkswirtschaftslehre in München, Florenz und in Michigan, USA. Nach ihrer Promotion und einem Forschungsaufenthalt am CISSM der University of Maryland arbeitete sie als Politik- und Wirtschaftsreferentin beim Generalkonsulat der USA in Hamburg. 1998 wurde sie erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt, dem sie bis Ende März des Jahres 2010 ununterbrochen angehörte. Martina Krogmann ist evangelisch und verheiratet.
Wie ihre Vorgänger versteht sich auch Staatssekretärin Dr. Krogmann als Interessenvertreterin des Landes. Niedersächsische Unternehmen finden bei ihr ebenso ein offenes Ohr, wie die Vertreter der wichtigen Verbände, Gewerkschaften, der Kirchen und natürlich allen voran die Mitglieder des Niedersächsischen Landtages. Die Landesvertretung bietet außerdem den hervorragenden Künstlerinnen und Künstlern des Landes ein Forum für Ausstellungen und Aktionen.
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