Das Wort Heimat umfasst neben der geografischen Herkunft auch Sprache, Familie, Religion und somit auch die Kultur eines Einzelnen. Die Gruppenausstellung „Tausendundeine Heimat" zeigt, wie zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler in Niedersachsen ihre Heimat sehen und was diese mit dem klassischen Begriff verbinden. Einige von ihnen setzen sich in ihren Videos, Performances und Fotos mit ihren außereuropäischen Wurzeln auseinander und erfüllen so auf einzigartige Weise abstrakte Begriffe wie „Migration", „Assimilation" und „Identität" mit Leben. Alle ausgewählten Arbeiten zeigen, dass die niedersächsische Kunst- und Kulturszene sich längst aus verschiedenen kulturellen Traditionen speist und so wichtige Impulse für die drängenden Fragen der Gegenwart geben kann.
Arbeiten von Anahita Razmi, Özlem Sulak, Quartett PLUS 1 und anderen
Kooperationspartner: Edith-Ruß-Haus für Medienkunst Oldenburg, Stiftung Niedersachsen und andere
Finissage: 10. November 2011
Termin: 31.10. bis 13.11.2011
Ort: Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin (S-/U-Bahn Potsdamer Platz)
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