Niedersächsische Staatskanzlei klar

Zweiter Demografiekongress der Niedersächsischen Landesregierung

 
Impressionen vom Kongress

Wie wollen wir in Niedersachsen im Jahr 2030 leben und welche Veränderungen erwarten uns unter wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Aspekten im demografischen Wandel? Unter dem Motto „Zukunft gemeinsam gestalten" trafen sich rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Verbänden, Vereinen, Wissenschaft, Verwaltung und Politik sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen, um die Herausforderungen aber auch Chancen der prognostizierten Bevölkerungsentwicklung zu diskutieren.

Zum Auftakt des Kongresses erläuterte Ministerpräsident Stephan Weil die Eckpfeiler der niedersächsischen Demografiestrategie. Familienfreundlichkeit, Qualifizierung, Bildung und Zuwanderung sowie die Stärkung der Dualen Berufsausbildung nannte er als vordringliche politische Handlungsfelder. Die Gastrednerin Bundesministerin Manuela Schwesig appellierte an Wirtschaft und Politik sich mehr für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stark zu machen und erläuterte moderne Modelle der Familienarbeitszeit.

Im Mittelpunkt des Kongresses stand die Präsentation der ersten Ergebnisse des Zukunftsforums: Der vor einem Jahr gegründete niedersächsische Demografiebeirat - das Zukunftsforum Niedersachsen - überreichte Ministerpräsidenten Stephan Weil seine 125 seitenstarken Empfehlungen. „Wir sind sicher, der Landesregierung mit den hier vorgestellten Projekten und Handlungsempfehlungen gute Antworten für die Herausforderungen zu präsentieren, vor denen das Land Niedersachsen und seine Regionen stehen", so Prof. Axel Priebs als Vorsitzender des Beirats.

Im anschließenden Bistro-Talk gaben die Akteurinnen und Akteure des Zukunftsforums und der Arbeitsgruppen einen Einblick in ihre Arbeitsergebnisse: Von Mobilität auf dem Land und für alle Generationen, über frühkindliche und schulische Bildung bis zu Lebenslanges Lernen wurden den interessierten Besucherinnen und Besuchern praxisorientierte Lösungsvorschläge vorgestellt.

Parallel dazu gaben Prof. Dr. Ulrich Harteisen und Prof Dr. Rainer Danielzyk Perspektiven für „Starke Städte und lebendige Dörfer in ländlichen Räumen" ergänzt durch den Vortrag „Zukunft leben" der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Cornelia Rundt.

Auf dem Markt der Möglichkeiten wurden praxisorientierte Beispiele präsentiert. Dreißig Projekte und Ideen zur aktiven Gestaltung der demografischen Herausforderung und zur weiteren Vernetzung der Akteurinnen und Akteure wurden vorgestellt. Dazu gehörten beispielsweise Mobilitätsmodelle wie die Mobilitätszentrale Weserbergland in Hameln, das selbstfahrende Forschungsfahrzeug Leonie der TU Braunschweig oder moderne Trainingsmodelle des ADAC, der Landesverkehrswacht und der Verkehrsunfallforschung der MHH sowie auch die Bil­dungsprojekte „Interkulturelle Elternmoderatorinnen und -moderatoren" (an Standorten in Hannover, Braunschweig und Cloppenburg) und die Kombi-Landschaft (Kommunale Bildungs­landschaft) Hildesheim.

 
Ministerpräsident Weil eröffnet den Kongress
 
Beim Demografiedialog
 
Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig
 
Der Vorsitzende des Zukunftsforums Prof. Axel Priebs übergibt den Bericht an Ministerpräsident Stephan Weil.
 
Ministerpräsident Weil mit dem autonomen Fahrzeug "Leonie" und Prof. Markus Maurer der TU Braunschweig auf dem Markt der Möglichkeiten
 
moobil+ aus Vechta auf dem Markt der Möglichkeiten
 
Innovative Mobilitätskonzepte auf dem Markt der Möglichkeiten
 
Unfallforschung der MHH, die die Projekte "Fit auf der Straße" und "Fit im Auto" evaluiert
 
Reaktionstest auf dem Stand der Landesverkehrswacht gemeinsam mit der Polizei Diepholz
 
Niedersachsens Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung bei ihrem Impuls "Zukunft leben"
 
Prof. Dr. Danielzyk beim Vortrag über die Perspektiven der Städte der Zukunft
 
Prof. Dr. Howe erläutert "Gute Beispiele" im Bistrotalk
 
PD Dr. Bauer im Bistrotalk
 
Prof. Dr. Ulrich Harteisen beim Vortrag "Dorfzukunft zwischen Landlust und Landfrust"
 
Während der Eröffnung
 
Ministerin Cornelia Rundt, der Vorsitzende des Zukunftsforums Prof. Axel Priebs und Abteilungsleiter 1 der Staatskanzlei Cornelius Schley beim Blick nach vorn

 

Empfehlungen des Zukunftsforums Niedersachsen - Bildung und Mobilität im demografischen Wandel

Der vor einem Jahr gegründete niedersächsische Demografiebeirat - das Zukunftsforum Niedersachsen - überreichte Ministerpräsidenten Stephan Weil auf dem zweiten Demografiekongress in Hannover seine 125 seitenstarken Empfehlungen. Seit Anfang 2014 arbeiten 35 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Verbänden, Kammern, Gewerkschaften, Vereinen und weiteren gesellschaftlichen Gruppen unter der Leitung von Professor Axel Priebs in dieser In­stitution zusammen. Dabei wurde die Expertise von rund 120 Personen in neun Arbeitsgrup­pen genutzt.

Das Ergebnis: Rund 50 ausgewählte Gute-Praxis-Beispiele und neue Vorhaben aus den Bereichen Mobilität und Bildung im Demografischen Wandel werden der Landesregierung zur Umsetzung und weiteren Verbreitung empfohlen. Neben den guten Beispielen im Bericht wurde daher eine Datenbank aufgebaut, die insgesamt 200 „Gute-Praxis-Beispiele" zeigt. Sie wird am 03.August auf diesen Seiten für Sie bereitgestellt.

Diese Zusammenstellung guter Beispiele wird im Zuge der weiteren Arbeit des Zukunftsforums fortwährend aktualisiert und erweitert.

Kontakt

Nds. Staatskanzlei
Geschäftsstelle des Zukunftsforums
Referat 106
Planckstr. 2
30169 Hannover
Tel: (0511) 120 - 6719
Tel: (0511) 120 - 6967
E-Mail: zukunftsforum(a)stk.niedersachsen.de

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