Niedersächsische Staatskanzlei klar

Dritter Demografiekongress der Niedersächsischen Landesregierung

„Zukunftsforum“ überreicht Ministerpräsident Weil weitere Handlungsempfehlungen


„Zukunft vor Ort gemeinsam gestalten" - unter diesem Titel fand am 18.10.2016 der dritte Demografiekongress der Landesregierung in Hannover statt. In seiner Begrüßungsrede betonte Ministerpräsident Stephan Weil, dass Niedersachsen in den letzten Jahren zwar einen Geburtenzuwachs verzeichnen konnte und sogar im Vergleich der westdeutschen Bundesländer das mit der höchsten Geburtenrate sei. Trotz dieser guten Entwicklung sieht er den demographischen Wandel aber weiterhin als eine der zentralen Herausforderungen für das Land: „Wir können es uns als Land nicht erlauben, dass der ländliche Raum keine Perspektiven hat" sagte Weil. Besonders wichtig sei an dieser Stelle der Breitbandausbau. Flächendeckendes Internet auf dem Land und in kleineren Städten sorge für Lebensqualität für die Bevölkerung und sichere den Unternehmen ihre Existenzgrundlage. Der niedersächsische Ansatz, gemeinsam mit möglichst vielen Partnerinnen und Partnern Modelle für die Zukunft umzusetzen, sei wesentlicher Teil der Demografiestrategie des Landes. Dass das der richtige Weg sei, zeigten zahlreiche gute Praxisbeispiele, die sich im Rahmen der Veranstaltung auf dem „Markt der Möglichkeiten" vorstellten.

Bei der Übergabe der der Handlungsempfehlungen des zweiten Arbeitszykluses des Zukunftsforums an den Ministerpräsidenten betonte dessen Vorsitzender, Professor Axel Priebs, die Wichtigkeit, die demografischen Veränderungen in ihrer ganzen Vielschichtigkeit als Querschnittsthema zu bearbeiten. Es sei wichtig Räume einzeln zu betrachten und so zu ermitteln, wo besonderer Handlungsbedarf nötig sei und wo Leistungsträger liegen. Insbesondere das Thema des zweiten Arbeitszyklus „Starke Städte und lebendige Dörfer in den ländlichen Räumen" eröffne die Möglichkeit, mit Blick auf die Kommunen das Potential des Zukunftsforums durch eine integrative Perspektive noch stärker zu nutzen. Hierbei sei auch das Zusammenwirken zwischen Dorf und Stadt im ländlichen Raum besonders wichtig, führte Priebs weiter aus. „Dörfer haben eine hohe Bedeutung als Wohnstandort" und daher müsse hier die Grundversorgung gesichert werden. Wichtige Infrastruktur wie Ärzte, Bildung oder Unterhaltung sollte jedoch in den Städten gebündelt werden.


Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer  
Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses.
Das Jugendtheater Göttingen  
Das Jugendtheater Göttingen mit Szenen aus dem Stück "2030 Odyssee im Leerraum".
Ministerpräsident Stephan Weil am Redepult.  
Ministerpräsident Stephan Weil eröffnet den Kongress.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Eröffnungsrede des Ministerpräsidenten Stephan Weil.  
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der Eröffnungsrede des Ministerpräsidenten Stephan Weil.
Der Vorsitzende des Zukunftsforums Prof. Axel Priebs übergibt den Bericht an Ministerpräsident Stephan Weil.  
Der Vorsitzende des Zukunftsforums Prof. Axel Priebs (rechts im Bild) übergibt den Bericht an Ministerpräsident Stephan Weil.
Der Vorsitzende des Zukunftsforums Prof. Axel Priebs übergibt den Bericht an Ministerpräsident Stephan Weil.  
Der Vorsitzende des Zukunftsforums Prof. Axel Priebs (rechts im Bild) übergibt den Bericht an Ministerpräsident Stephan Weil.
An den zahlreichen Ständen auf dem Markt der Möglichkeiten findet ein intensiver Austausch statt.  
Über 30 ausgewählte Projekte und gute Beispiele aus dem aktuellen Arbeitszyklus des Zukunftsforums stellten sich auf dem Demografiekongress vor.
Ministerpräsident Stephan Weil auf seinem Rundgang über den Markt der Möglichkeiten.  
Ministerpräsident Stephan Weil auf seinem Rundgang über den Markt der Möglichkeiten.
Markt der Möglichkeiten: Das Studienprojekt „Zukunft ländlicher Raum – Neues Leben für alte Höfe“ der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz-Universität Hannover stellt sich vor.  
Markt der Möglichkeiten: Das Studienprojekt „Zukunft ländlicher Raum – Neues Leben für alte Höfe“ der Leibniz Universität Hannover stellt sich vor.
Drei Frauen stellen auf deem Markt der Möglichkeiten die Arbeit des Forums Kinderarmut vor.  
Auch das Forum Kinderarmut präsentiert sich und seine Arbeit auf dem Markt der Möglichkeiten.
Menschen unterhalten sich an einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten.  
An den zahlreichen Ständen auf dem Markt der Möglichkeiten findet ein intensiver Austausch statt.
Die LandFrauen vom Kreisverband Stade an ihrem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten.  
Die LandFrauen vom Kreisverband Stade an ihrem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten.
Teilnehmende des Kongresses in regem Austausch  
Teilnehmende des Kongresses in regem Austausch.
Stand des Niedersächsischen Dorfladen-Netzwerks auf dem Markt der Möglichkeiten.  
Das Niedersächsische Dorfladen-Netzwerk ist ebenfalls mit einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten.
An den zahlreichen Ständen auf dem Markt der Möglichkeiten findet ein intensiver Austausch statt.  
Wie wollen wir später leben? Eine Möglichkeit sind Mehrgenerationenhäuser, wie zum Beispiel das MGH in Schaumburg.
Gesprächsgruppe in einem der Foren.  
In den Foren diskutieren die Teilnehmenden die Ergebnisse des Zukunftsforums.
Eines der Foren zu den Ergebnissen des Zukunftsforums  
Eines der Foren zu den Ergebnissen des Zukunftsforums.
Die Handlungsempfehlungen des Zukunftsforums Niedersachsen  
Die Handlungsempfehlungen des Zukunftsforums Niedersachsen.

Hier können Sie die Handlungsempfehlungen des Zukunftsforums Niedersachsens - Starke Städte und lebendige Dörfer
in den ländlichen Räumen - herunterladen.

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