Niedersächsische Staatskanzlei klar

EU-Programm für die grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit

Die „Europäische Territoriale Zusammenarbeit" (ETZ) ist mit den Ausrichtungen der grenzübergreifenden, transnationalen und interregionalen Zusammenarbeit ein Ziel der Europäischen Kohäsionspolitik. Für die Mitgliedstaaten und Regionen ist es immer wichtiger, über die Grenzen hinaus zu agieren und gemeinsame Projekte auf der dafür geeigneten territorialen Ebene umzusetzen.

Die ETZ repräsentiert zwar einen sehr kleinen Baustein in der Strukturförderung, liefert jedoch durch seine Ausrichtung auf die Förderung von kooperativen Projekten in der Stadt- und Regionalentwicklung einen wichtigen Beitrag für den europäischen Austausch und eine abgestimmte Kohäsionspolitik.

Für die ETZ stehen laut Schlussfolgerung des Europäischen Rates vom 07./08. Februar 2013 zum Mehrjährigen Finanzrahmen zukünftig europaweit rund 8.948 Mio. Euro, davon 964,4 Mio. Euro für Deutschland, zur Verfügung (vgl. 2007-2013: rd. 8.700 Mio. Euro, davon 851,1 Mio. Euro für Deutschland).

Niedersachsen profitiert hiervon bei Projekten der grenzübergreifenden Zusammenarbeit mit den Niederlanden (Interreg A), mit anderen Ländern in den Kooperationsräumen Nordsee und Ostsee (Interreg B) sowie im gesamten europäischen Raum (Interreg Europe, früher Interreg C).

 
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