Niedersächsische Staatskanzlei klar

Interreg A - Grenzübergreifende Zusammenarbeit (Interreg IV und V A)

Für Niedersachsen sind die Niederlande ein wichtiger Handelspartner in direkter Nachbarschaft. Daher unterstützt Niedersachsen die grenzübergreifende Zusammenarbeit mit den Niederlanden im Rahmen von Interreg A Programmen seit 1991. In der Förderperiode 2007-2013 wurden die Gebiete entlang der deutsch-niederländischen Grenze erstmals zu einem einzigen Programmgebiet zusammengefasst. Für die Förderperiode 2014-2020 ist es gelungen, die gesamte Weser-Ems-Region in das Programmgebiet aufzunehmen. Davon profitieren die Wissenschaftsstandorte Oldenburg, Vechta und Wilhelmshaven, aber auch wirtschaftlich schwächere Regionen.

Um den Herausforderungen und Problemen der deutsch-niederländischen Grenzregionen zu begegnen, haben die Interreg-Partner für die kommenden Jahre eine gemeinsame Strategie entwickelt, die bedeutende Entwicklungen für die Regionen möglich macht. Dabei haben sich einige übergreifende Schwerpunkte herauskristallisiert, auf die sich das Programm besonders konzentrieren wird, nämlich die Sektoren "Agrobusiness/Food", "Health & Life Sciences", "High Tech Systeme & Materialien", "Logistik" und "Energie & CO2-Reduzierung". Von Investitionen in diesen Schwerpunkten werden starke Synergien erwartet. Zu diesen Schwerpunkten wurden daher strategische Initiativen - ein jeweils festgelegter thematischer Rahmen für Projekte - erarbeitet. Bei der Erstellung der Initiativen wurden Experten aus den verschiedenen Sektoren einbezogen. Die Dokumente über die Strategischen Initiativen "Health & LifeScience", "Energie & CO2-arme Wirtschaft", "Logistik", "Agrobusiness/Food" und "HTSM" stehen in der Infospalte zum Download bereit.

Darüber hinaus werden die gesellschaftliche Entwicklung - insbesondere Bildung, soziokulturelle Begegnungen, Gesundheitsversorgung - sowie die öffentliche Sicherheit weiterhin eine Rolle im Programm „Deutschland-Nederland" spielen. Insgesamt werden durch das Interreg V A Programm „Deutschland-Nederland" bis 2020 rund 440 Millionen Euro in die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden investiert.

Das Programm "Deutschland-Nederland" wurde am 18.11.2014 als erstes europäisches Interreg Programm von der Europäischen Kommission genehmigt.

Die Gesamtverantwortung gegenüber der EU-Kommission hat das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Niedersächsische Staatskanzlei ist verantwortlich für das niedersächsische Programmgebiet (siehe Anlage in der Infospalte).

Seit dem Start des Programms "Deutschland-Nederland" sind bereits 45 neue grenzüberschreitende Projekte genehmigt worden. Diese Projekte werden zur Erreichung der Zielsetzungen des Programms unter der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und inklusives Wachstum beitragen.


Ansprechpersonen:

Monika von Haaren

0511/120-8474

monika.vonhaaren@stk.niedersachsen.de

Ingrid Möller

0511/120-8498

ingrid.moeller@stk.niedersachsen.de

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