Niedersächsische Staatskanzlei klar

Sommerreise 2017

Eine Tour zum Thema "Niedersachsen voller Energie"


Mit viel Energie startete am 21. Juni 2017 Ministerpräsident Stephan Weil von Hannover aus seine Sommerreise. Drei Tage lang war der Regierungschef zusammen mit rund 25 Journalisten unterwegs im Nordwesten Niedersachsens. In Achim, Aurich, Oldenburg, Cuxhaven und Stade schaute man hinter die Kulissen von Energieunternehmen und Forschungsinstitutionen und diskutierte mit den Fachleuten vor Ort über Herausforderungen und Chancen der Energiewende für das Land.

Niedersachsen sei Windenergieland Nr. 1, so Stephan Weil zum Hintergrund der Tour, und diese Position wolle man in den nächsten 10 Jahren weiter ausbauen. Gerade Windenergie werde in Zukunft eine der tragenden Säulen der Energiewende sein. So zeigt die hochmoderne Gasunie-Verdichterstation Embsen in Achim das große Potenzial der Gasinfrastruktur für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende haben kann.

Das gilt sowohl für niedersächsische Biogas- als auch so genannte „Power-to-Gas"-Projekte. Als gutes Beispiel gelten die Niederlande, wo der von über 5.000 Solarpanels erzeugte Strom durch Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt, in Salzkavernen gespeichert und bei Bedarf in das grenzüberschreitende rund 15.500 Kilometer lange Gasunie-Netz eingespeist werden kann. Der Ministerpräsident zeigte sich hoch zufrieden: "Wenn es uns gelingt, Windenergie noch effektiver zu nutzen und zu speichern, kommen wir einen großen Schritt weiter, um eine verlässliche Energieversorgung auf Basis erneuerbaren Energien sicherzustellen. Daher wollen wir die Sektorenkopplung voranbringen und die Rahmenbedingungen für ‚Power-to-Gas' gezielt verbessern."

Wind sei der Rohstoff des Nordens, betonte Weil beim Besuch von Enercon in Aurich und der Forschungsinstitute Next Energy und Forwind in Oldenburg. Im neuen Windkanal konnte er selbst die Windstärken erleben, die die Rotorblätter von Windanlagen antreiben. In Cuxhaven besuchte er zusammen mit Umweltminister Stefan Wenzel die Großbaustelle der Firma Siemens Gamesa. Hier sollen in den kommenden Jahren bis zu 1.000 Arbeitsplätze für die Produktion der Maschinenhäuser von Windanlagen geschaffen werden. In Niedersachsen arbeiten allein im Bereich der Windenergie bereits über 32.000 Menschen, ein gelungenes Beispiel für die Energiewende als Jobmotor.

Eine steife Brise wehte dem Regierungschef beim Strand- und Wattspaziergang in Cuxhaven um die Nase. Urlauber erlebten einen Ministerpräsidenten zum Anfassen, der sich gerne für Gespräche Zeit nahm. Beim Bildungsprojekt „Blaues Klassenzimmer" stand die Umweltbildung im Weltnaturerbe Wattenmeer im Zentrum der Information. Mit Besuch der Firma Dow und des im Rückbau befindlichen Kernkraftwerks Stade endete am Freitag die Sommertour des Ministerpräsidenten.

Weils Fazit: Niedersachsen steckt voller Energie. Das Land bietet die gesamte Bandbreite von Energiethemen: Erneuerbare Energien, exzellente Energieforschung, Energiereduzierungen bei Industrieunternehmen bis hin zum Rückbau eines Atomkraftwerks.

Impressionen der Sommerreise 2017

 
Ministerpräsident Weil startet gutgelaunt seine Sommerreise
 
Niedersachsen - Windenergieland Nr. 1
 
Gasunie-Verdichterstation in Achim
 
Niedersachsen macht Wind - der Ministerpräsident besucht den Windanlagenhersteller Enercon in Aurich
 
Stephan Weil im Gespräch mit Enercon-Mitarbeitern
 
Beste Laune bei Fokkis Weidenfest in Oldenburg
 
Gesangseinlage mit Shantychor in Oldenburg
 
Next Energy - Energieforschung in Oldenburg
 
Gespräche mit Next Energy und Olec in Oldenburg
 
Im Windkanal von Forwind
 
Stephan Weil und Umweltminister Stefan Wenzel in der neuen Windanlagenfabrik von Siemens Gamesa
 
Liveübung beim Offshore Safety Trainingscenter Cuxhaven
 
Immer Zeit für ein Gespräch - Stephan Weil mit Urlaubern in Cuxhaven
 
Im Watt Cuxhaven-Duhnen
 
Blick auf den Cuxhavener Hafen
 
Abendstimmung in Cuxhaven
 
Unternehmensbesuch bei Dow in Stade
 
Blick auf das Werksgelände von Dow
 
Kernkraftwerk Stade im Rückbau
 
Der Rückbau des Kernkraftwerks Stade ist Herausforderung und Chance zugleich
 
Blick auf den Rückbau im Inneren des Kernkraftwerks

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