Niedersächsische Staatskanzlei

Statement anlässlich des 4. Jahrestags des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine

Ministerpräsident Olaf Lies steht mit einer Schülerin und einer Betreuerin vor einer Wandzeitung, auf der Bilder und Texte über die Ukraine gepinnt sind.   Bildrechte: StK

Statement von Ministerpräsident Olaf Lies anlässlich des 4. Jahrestags des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine:

"Ich erinnere mich noch sehr genau an die ersten Stunden und Tage dieses Krieges, als die Bilder des russischen Angriffs um die Welt gingen. Der 24. Februar 2022 hat ganz Europa erschüttert und eine Zeitenwende eingeleitet. Vier Jahre später ist es bedrückend zu sehen, dass dieser schreckliche Krieg weiterhin jeden Tag neue Opfer fordert, Städte und Dörfer zerstört und Millionen Menschen in ständige Unsicherheit zwingt. Das Leid der Menschen bleibt unermesslich.

Niedersachsen hat früh Verantwortung übernommen: Die Partnerschaft mit unserer ukrainischen Partnerregion Mykolajiw ist heute ein festes und verlässliches Zeichen unserer Solidarität. In Gesprächen mit Vertreterinnen und Vertretern der Region, aber auch mit jungen Menschen, die wir hier bei uns begrüßen durften, wird immer wieder deutlich, welche enorme Last die Bevölkerung seit Jahren trägt. Gerade die Kinder und Jugendlichen sind durch die täglichen Bedrohungen und die ungewisse Zukunft besonders betroffen.

Gerade deshalb unterstützen wir ganz konkret: Niedersachsen hilft beim Wiederaufbau, im Katastrophenschutz, in der medizinischen Versorgung sowie im Bildungs‑ und Wissenschaftsbereich. Auch im Innenministerium bestehen sehr gute, aktive und vertrauensvolle Kooperationen mit unseren Partnern in Mykolajiw – sowohl bei der Polizei als auch im Katastrophenschutz. Dazu gehören auch Unterstützungsleistungen in Form von Fahrzeugen und weiterer Ausstattung, die direkt vor Ort gebraucht wird. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie Solidarität wirkt und wie wichtig sie bleibt.

Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist und bleibt ein schwerer Bruch des Völkerrechts und ein Verbrechen, das nicht vergessen werden darf. Umso entscheidender ist es, dass wir nicht nachlassen – weder politisch noch menschlich.

Niedersachsen steht weiter fest an der Seite des ukrainischen Volkes. Ich hoffe inständig, dass Frieden bald möglich ist."

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln