Norddeutsche EU-Hochschulbüros diskutieren Zukunft der europäischen Forschungs- und Hochschulpolitik
Vom 9. bis 11. September kamen Vertreterinnen und Vertreter der norddeutschen EU-Hochschulbüros und EU-Referate zu ihrer mittlerweile 16. gemeinsamen Konferenz in Brüssel zusammen.
Im Mittelpunkt des zweitägigen Fachprogramms standen aktuelle Weichenstellungen der europäischen Forschungs- und Hochschulpolitik. Diskutiert wurden unter anderem die Vorbereitungen auf das nächste EU-Forschungsrahmenprogramm FP10, der geplante European Competitiveness Fund, der European Innovation Council sowie die weitere Entwicklung der Europäischen Hochschulallianzen. Weitere Schwerpunkte bildeten die zunehmende Bedeutung von Sicherheits- und Verteidigungsforschung, Dual Use und Forschungssicherheit sowie der Umgang mit Künstlicher Intelligenz und Datenschutz.
Expertinnen und Experten der Europäischen Kommission, der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der EU, der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi), des VDI Technologiezentrums sowie weitere europäische Akteure gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und diskutierten deren Auswirkungen auf Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Ein Praxisbericht der Technischen Universität Eindhoven zeigte zudem, wie Knowledge Security institutionell an einer Hochschule verankert werden kann.
Die Konferenz machte deutlich, wie eng Forschungs- und Hochschulpolitik inzwischen mit Fragen der europäischen Wettbewerbsfähigkeit, technologischen Souveränität und Sicherheit verbunden sind. Zugleich bot das Treffen den norddeutschen Hochschulvertretungen Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen gemeinsam einzuordnen, Erfahrungen auszutauschen und ihr langjähriges Netzwerk in Brüssel weiter zu stärken.
