Niedersächsische Staatskanzlei

Europa vor Ort erleben: Ministerin Walter auf Sommertour im Amtsbezirk Lüneburg

Europa entsteht vor Ort – in Kommunen und Gemeinden, Schulen, Vereinen und Initiativen. Wie europäische Förderprogramme und Zusammenarbeit den Alltag der Menschen in Niedersachsen ganz konkret verbessern, zeigt Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter an dem letzten Tag ihrer Sommertour durch Niedersachsen im Amtsbezirk Lüneburg. „Der Amtsbezirk Lüneburg zeigt eindrucksvoll, wie Europa und Landesförderung vor Ort wirken: in lebendigen Innenstädten, in starken Forschungsnetzwerken und in innovativen sozialen Projekten. Ob die Umgestaltung des Stadtparks in Zeven, die Wasserstoffforschung in Stade, die Weiterentwicklung maritimer Kultur in Grünendeich oder digitale Lösungen für die Pflege in Buxtehude – überall treiben engagierte Menschen die Zukunft ihrer Region voran. Genau dieses Zusammenspiel aus kommunalem Engagement, Wissenschaft und gezielter Förderung macht unsere Regionen stark und lebenswert. Europa ist hier kein abstraktes Konzept, sondern ganz konkret erlebbar. Diese Projekte zeigen, wie wir Innovation, Zusammenhalt und nachhaltige Entwicklung erfolgreich miteinander verbinden“, betonte Ministerin Walter.

„Fördermittel des Landes und der Europäischen Union wirken hier bei uns im Amtsbezirk Lüneburg ganz konkret. Sie unterstützen wichtige Forschungsvorhaben, ermöglichen soziale Innovationen und stärken Gemeinschaften. Ich freue mich sehr, dass sich Ministerin Walter vor Ort von der Tatkraft der Menschen in unserer Region überzeugt und damit auch das Engagement aller Beteiligten würdigt", sagte Karin Beckmann, Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Lüneburg.

Stationen der Sommertour im Amtsbezirk Lüneburg im Überblick:


„Umbau Stadtpark“ und weitere Projekt aus den Programmen „Resiliente Innenstädte“ und „Perspektive Innenstadt!“, Zeven

Der Zevener Stadtpark verbindet die Innenstadt fußläufig in wenigen Minuten mit den angrenzenden Wohn- und Erholungsgebieten. Mit seinem Umbau soll nicht nur die Aufenthaltsqualität im Grünen gesteigert, sondern langfristig auch der PKW-Verkehr in der Innenstadt mit dem Ausbau angrenzender Straßen zu Fahrradstraßen reduziert werden.

Die Fußgängerzone selbst wurde bereits mit einem mobilen Sandkasten, Blumenschmuck und Sitz- und Relaxangeboten aufgewertet, wovon sich Ministerin Walter bei einem Spaziergang durch Innenstadt und Stadtpark überzeugen konnte. Begleitet von Bürgermeister Jens Petersen und Stadtdirektor Henning Fricke tauschte sie sich über bereits umgesetzte und geplante Maßnahmen hin zu einer fahrradfreundlichen, verkehrsberuhigten Innenstadt aus.


„H2AM – Hanseatic Hydrogen Center for Aviation and Maritime” und weitere Projekte aus dem Programm „Zukunftsregionen Niedersachsen“, Stade

In Stade besuchte Ministerin Walter das Forschungszentrum CFK NORD. Bei der Vorstellung des nationalen Wasserstoffzentrums, des Open Lab und des länderübergreifenden Kompetenzverbundes „Innovations- und Wissenschaftsparks Erneuerbare Energien und Grüner Wasserstoff“ wurde deutlich, wie die Stadt durch die enge Verzahnung von Forschung, Infrastruktur und Nachwuchsförderung ein regional verankertes und überregional vernetztes Innovationsökosystem für grünen Wasserstoff und erneuerbare Energien entlang der Wertschöpfungskette aufbaut.

Mit einem Eintrag in das Kondolenzbuch der Stadt Stade gedachte die Ministerin im Rathaus der Opfer der Gewalttat in einer Jugendhilfeeinrichtung, ihrer Angehörigen und den beteiligten Sicherheits- und Rettungskräften. Ministerin Walter betonte: „Menschen in Trauer lässt man nicht allein. Und so ist in diesen Tagen das Innehalten und Gedenken untrennbar mit einem Besuch der Stadt verbunden.“


„Attraktivierung der Alten Seefahrtsschule“, Grünendeich

Mit der Modernisierung der historischen „Alten Seefahrtsschule“ ist ein bedeutender maritimer Erinnerungsort der Region zu einer zeitgemäßen Anlaufstelle für Bildung, Freizeit und Tourismus weiterentwickelt worden, wie sich Ministerin Walter bei ihrem Besuch des umgebauten Planetariums zu einem digitalen Full-Dome-System und der neugestalteten Ausstellungsfläche persönlich überzeugen konnte.


SELFIT“ und „Neubau eines Kompetenzzentrums für innovative Technologien zur nachhaltigen Entwicklung (ITN)“, Buxtehude

Beim Besuch der hochschule 21 standen Projekte der Richtlinie „Soziale Innovation“ sowie der Zukunftsregion Süderelbe im Mittelpunkt. Vorgestellt wurde das Projekt „SELFIT“, das mithilfe des app-basierten Programms
„Digi-Care“ die Selbstständigkeit und Mobilität pflegebedürftiger Menschen im Landkreis Stade stärkt und zugleich Pflegekräfte entlasten soll. Auch der geplante Neubau eines Kompetenzzentrums für innovative Technologien zur nachhaltigen Entwicklung (ITN) wurde präsentiert. Er soll als zentraler Ort für Forschung, Lehre und Transfer in der Region dienen und mit Pilotanlagen, neuer Labortechnik, einem Lehrgebäude sowie einer Beratungsstelle Impulse für innovative Baustoffe und Gebäudetechnik in der Region liefern, wie Ministerin Walter beim Rundgang vor Ort erfuhr.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
09.07.2026

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946

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