Niedersächsische Staatskanzlei

Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen wollen fusionieren

Die Landesregierung hat am (heutigen) Dienstag den Entwurf einer Verordnung zur Errichtung der Handwerkskammer Braunschweig-Hildesheim-Lüneburg-Stade zur Verbandsbeteiligung freigegeben.

Mit der Verordnung wird der von den beiden Handwerkskammern angestrebte Zusammenschluss rechtlich umgesetzt. Die neue Handwerkskammer soll zum 1. Januar 2027 entstehen und die bisherigen Handwerkskammern Braunschweig-Lüneburg-Stade und Hildesheim-Südniedersachsen zusammenführen.

Ziel der Fusion ist es, die handwerkliche Selbstverwaltung zukunftsfest aufzustellen, Synergien zu nutzen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Kammerorganisation langfristig zu stärken. Die Aufgaben der Kammern, insbesondere in den Bereichen berufliche Bildung, Prüfungswesen, Beratung und Interessenvertretung, sollen auch künftig leistungsfähig und flächendeckend wahrgenommen werden.

„Die Fusion ist ein eigener Wunsch der beteiligten Handwerkskammern. Mit der Errichtungsverordnung setzen wir diesen Wunsch rechtssicher um. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem Zusammenschluss gute Voraussetzungen dafür schaffen, dass die handwerkliche Selbstverwaltung ihre wichtigen Aufgaben auch künftig nah an den Belangen der Handwerksbetriebe erfüllen kann“, stellt Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne klar.

Nach Abschluss der Verbandsbeteiligung soll die Verordnung der Landesregierung zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt werden.


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Artikel-Informationen

erstellt am:
29.09.2026

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946

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