Niedersächsische Staatskanzlei

Weniger Bürokratie: Landesregierung bringt Fusion der Unfallversicherungsträger auf den Weg

Die Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am (heutigen) Dienstag den Entwurf der Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand und Besoldungshöchstgrenzen für bestimmte Sozialversicherungsträger zur Verbandsbeteiligung freigegeben. Ziel ist es, Verwaltungsstrukturen zu verschlanken, Doppelarbeit abzubauen und die Unfallversicherung der öffentlichen Hand in Niedersachsen effizienter aufzustellen.

Die geplanten Änderungen sehen eine Fusion der Landesunfallkasse Niedersachsen (LUKN) mit dem Gemeinde-Unfallversicherungsverband Hannover (GUVH) zu einem neuen einheitlichen Unfallversicherungsträger vor. Im Sinne von „einfacher, schneller, günstiger.“ sollen auf diese Weise administrative Strukturen verschlankt und die Kosteneffizienz weiter gesteigert werden. So ist unter anderem geplant, die Zahl der ehrenamtlichen Mitglieder und die dadurch entstehenden Aufwandsentschädigungen zu reduzieren. Zugleich sinkt durch die Vereinheitlichung der beiden Träger der jährliche Mitgliedsbeitrag an den Spitzenverband der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Ein weiterer Effekt ist der Wegfall bislang notwendiger Zuständigkeitsabgrenzungen zwischen beiden Trägern sowie der damit verbundenen Arbeitslast.

„Mit der Fusion beider Unfallversicherungsträger möchten wir die Ressourcen sowohl im personellen als auch im organisatorischen und IT-technischen Bereich weiter optimieren“, betont Niedersachsens Sozialminister Dr. Andreas Philippi. „Durch effizientere Prozesse kann sich der neue Träger zukunftsfähig aufstellen und den gestiegenen Anforderungen an einen modernen Unfallversicherungsträger besser gerecht werden. Davon profitieren auch Land und Kommunen, weil Verwaltungsaufwand und Kosten reduziert werden können.“

Bei Fragen zu dieser Kabinetts-Presseinformation wenden Sie sich bitte an das zuständige Ministerium: pressestelle@ms.niedersachsen.de.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
15.09.2026

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946

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