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Land reorganisiert die Vermessungs- und Katasterverwaltung (VKV) – Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung wird neu gebildet

Die Vermessungs- und Katasterverwaltung (VKV) soll in einer eigenständigen Organisation fortgeführt werden. Die niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am (heutigen) Dienstag in Hannover dazu einige Grundsätze formuliert und das Innenministerium sowie das Landwirtschaftsministerium gebeten, zu diesen Vorstellungen die zuständigen Personalvertretungen zu beteiligen. Die örtlichen Aufgaben der VKV werden un­verändert an 53 Standorten im Land - den Katasterämtern - erledigt. Von den ursprünglichen Überlegungen, die VKV zu den jeweiligen Ämtern für regionale Landesentwicklung zu verlagern, nimmt die Landesregierung nach den Ergebnissen der ersten Beteiligung der Personalvertretungen Abstand.

Die örtlichen Aufgaben der Vermessungs- und Ka­tasterverwaltung werden auch zukünftig unverändert in den insgesamt 53 Katasterämtern wahrgenommen. Hier finden die Bürgerinnen und Bürger, Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungen kompetente und entscheidungs­befugte Ansprechpartner.

Mit der Herauslösung der Landentwicklungsverwaltung aus dem bisherigen Landesamt wird eine Personalverlagerung von rund einem Drittel in die Landesämter für Regionalentwicklung verbunden sein. In dem zukünftigen Landesamt für Geoinformation und Landesvermes­sung Niedersachsen (LGLN) sollen deshalb zukünftig neben dem „Landesbetrieb Landesvermessung und Geoba­sisinfor­mation" neun Regionaldirektionen eingerichtet werden. In diesen Regional­direktionen werden mehrere Katasterämter organisatorisch zusammengefasst. Eine Regionaldirektion kann auch ein anderes zu ihr gehörendes Katasteramt mit der Erledigung von Querschnittsaufgaben betrauen. Damit kann den Mitarbeite­rinnen und Mitarbeitern zugesagt werden, dass durch die Reorganisation keine Person ge­gen ihren Willen versetzt werden wird.

Durch die Bildung des neuen LGLN und der Reorga­nisation der VKV wird eine effiziente Erledigung der Aufgaben der Vermessungs- und Ka­tasterverwaltung einschließlich der Kampfmittelbeseitigung in der Fläche sichergestellt.

Für die Regionaldirektionen ergeben sich folgende Veränderungen: die Katasterämter Varel und Wilhelmshaven werden der Regionaldirektion (RD) Aurich, die Katasterämter Bremervörde und Rotenburg der RD Otterndorf, das Katasteramt Goslar und das Katasteramt Holzminden der RD Northeim zugeordnet.

Die Regionaldirektionen

  • Meppen und Osnabrück,
  • Cloppenburg und Oldenburg
  • Sulingen und Verden
  • Wolfsburg und Braunschweig
  • Hameln und Hannover

werden organisatorisch unter Erhalt aller Katasterämter bei unverändertem Aufgabenumfang jeweils zusammengefasst. Die Regionaldirektion Lüneburg bleibt unverändert.

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