Niedersachsen stärkt Zugang zu europäischen Förderprogrammen
Am 5. und 6. November 2025 fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU eine zweitägige Konferenz zum Thema „Potenziale der EU-Direktprogramme für die Wirtschafts- und Strukturentwicklung in Niedersachsen“ statt. In diesem Rahmen kamen Vertreterinnen und Vertreter aus niedersächsischen Ministerien, der Wirtschaftsförderung, Verbänden, Kommunen und der Wissenschaft aus Niedersachsen sowie aus Verbänden und NGOs in Brüssel mit Referentinnen und Referenten der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments sowie des Ausschusses der Regionen zusammen. Zusätzlich verfolgten rund 60 Teilnehmende aus Niedersachsen einen Teil der Konferenz online im Rahmen der Veranstaltungsreihe „stadt | land | fokus“ der niedersächsischen Staatskanzlei.
Ziel der Fachkonferenz war es, niedersächsische Akteure mit Expertinnen und Experten aus den EU-Institutionen zu vernetzen und einzelne EU-Förderprogramme vorzustellen, um dadurch den Zugang zu direkt verwalteten EU-Förderprogrammen zu erleichtern. Ministerin Walter eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung eines stärkeren niedersächsischen Engagements in den europäischen Förderprogrammen. Denn diese EU-Programme – darunter beispielsweise „Horizon Europe“, „Digital Europe“, „LIFE“ oder „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV) – bieten vielfältige Chancen u.a. für Projekte zur Stärkung von Innovation, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Im Mittelpunkt des Austausches standen Themen wie Wettbewerbsfähigkeit und Innovation, Demokratie und Unionswerte, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und Klima sowie Fragen der Antragstellung und Vereinfachung. Außerdem wurden die Vorschläge der EU-Kommission für den kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen aus Sicht des Ausschusses der Regionen sowie des Europäischen Parlaments beleuchtet und diskutiert.

