Niedersächsische Staatskanzlei Niedersachsen klar Logo

Regionale Versorgungszentren – Nahversorgung und Treffpunkt für alle Generationen

Logo des Förderprogramms Regionale Versorgungszentren in Niedersachsen Bildrechte: Niedersächsische Staatskanzlei
Gute medizinische Versorgung und Angebote für den Alltag sind für die Lebensqualität in ländlichen Räumen besonders wichtig – gerade, wenn die Bevölkerung älter wird. Die Landesregierung unterstützt deshalb den Aufbau Regionaler Versorgungszentren: Sie bündeln medizinische Betreuung und Beratung, Pflege sowie weitere Dienstleistungen der Daseinsvorsorge an einem zentralen Ort. Gleichzeitig entstehen dort Orte der Begegnung, wie zum Beispiel Cafés oder Treffpunkte für Vereine, an denen sich die Menschen (wieder) treffen und austauschen können.

Alles unter einem Dach

Ein Regionales Versorgungszentren bietet neben einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) mit Hausärztinnen und -ärzten verschiedene Angebote rund um die Daseinsvorsorge. Was vor Ort benötigt wird, legen die Kommunen fest, zum Beispiel:

  • Tagespflege und Beratungsangebote
  • Praxen für Ergo-, Logo- und Physiotherapie
  • Dienstleistungen rund um Haus und Garten wie beispielsweise Handwerker, Haushaltshilfen oder Hundesitter
  • Café und Multifunktionsräume für Vereine und Veranstaltungen

So entsteht ein Ort, der sich an den Bedürfnissen der Menschen in der Region orientiert und gut erreichbar ist. Die Angebote stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt und machen das Leben vor Ort attraktiver – für alle Generationen.


Wer setzt die Zentren um?

Die Landkreise und Gemeinden kennen die lokalen Anforderungen und setzen die Zentren um. Gefördert werden sie vom Land Niedersachsen.


Wo gibt es schon Regionale Versorgungszentren?

Bisher wurden fünf Zentren eröffnet:

  • Nordenham (Landkreis Wesermarsch)
  • Wurster Nordseeküste (Landkreis Cuxhaven)
  • Alfeld (Landkreise Hildesheim und Holzminden, mit Leinebergland e.V.)
  • Baddeckenstedt (Landkreis Wolfenbüttel)
  • Auetal (Landkreis Schaumburg)
  • Weitere RVZ werden aktuell in Südheide (Landkreis Celle), Gnarrenburg (Landkreis Rotenburg) und auf der Ostfriesischen Insel Borkum aufgebaut.


Wie geht es weiter?

Mit dem Ende der Modellphase 2025, in der Niedersachsen bereits 13,5 Millionen Euro in Machbarkeitsstudien und Projekte investiert hat, ist die Förderung ab 2026 mit 2,5 Millionen Euro jährlich im Landeshaushalt verstetigt worden, um Kommunen landesweit bei der Sicherung wohnortnaher Versorgung zu unterstützen.

Damit die Förderung weiterhin so flexibel und bürokratiearm wie möglich erfolgen kann, wird derzeit eine Verordnung auf Grundlage des Niedersächsischen Kommunalfördergesetzes erstellt und voraussichtlich im Juni 2026 in Kraft treten. Anschließend wird der Antragsstichtag für 2026 festgesetzt.


Kontakt und weitere Informationen

Bei Fragen zu Antragstellung, Beratung oder Projektideen wenden Sie sich an Ihr zuständiges Amt für regionale Landesentwicklung:

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln