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EU-Landesförderstrategie 2028-2034

Niedersachsen macht sich bereit für die EU-Landesförderstrategie 2028-2034

Mit einer eigenen EU-Landesförderstrategie 2028-2034 stellt Niedersachsen frühzeitig die Weichen, um auch in der kommenden EU-Förderperiode den vielfältigen Herausforderungen der sozial-ökologischen und ökonomischen Transformation erfolgreich zu begegnen. Die Ziele und Schwerpunkte der Strategie sollen dabei als Leitlinien bei der Entwicklung neuer Förderangebote dienen – damit EU-Mittel dort wirken können, wo sie den größten Mehrwert schaffen für Infrastruktur, Arbeitsplätze, Klimaschutz und die Stärkung ländlicher Räume.


Ein breiter Beteiligungsprozess für ein starkes Niedersachsen

Niedersachsen lebt das Partnerschaftsprinzip und entwickelt die EU-Landesförderstrategie gemeinsam mit den Expertinnen und Experten vor Ort: Über 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt- und Sozialverbänden sowie der Landesverwaltung haben ihre Perspektiven in den Prozess eingebracht und wichtige Impulse für die zukünftige Ausrichtung der EU-Förderung gesetzt.

Die EU-Landesförderstrategie soll auf einer klaren Vision aufbauen, Handlungsbedarfe und Themen benennen und auch die wichtige Frage aufgreifen, wie Förderung einfacher gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt wird die Vorbereitung des niedersächsischen Förderangebots im Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) stehen. Gleichzeitig nimmt Niedersachsen auch die Chancen des neuen geplanten Wettbewerbsfähigkeitsfonds der EU in den Blick, u. a. bei Zukunftstechnologien wie Dekarbonisierung, Gesundheit, Biotechnologie, Landwirtschaft, Bioökonomie, Künstliche Intelligenz und Verteidigung. Für unser Bundesland bietet das große Potenziale für Innovation und Transformation.


Niedersachsens Positionen für die EU-Verhandlungen

Parallel zur Strategieentwicklung hat die Landesregierung Kernpositionen für die Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) der EU beschlossen. Niedersachsen setzt sich dafür ein, dass:

  • der EU-Haushalt mindestens auf heutigem Niveau bleibt,
  • Förderinstrumente einfacher und effizienter werden,
  • regionale Gestaltungsspielräume erhalten bleiben – auch bei der geplanten Bündelung der Programme in Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplänen (NRPP),
  • Mindestquoten für Soziales und Klimaschutz wirksam verankert werden.


So geht es weiter

Die EU-Landesförderstrategie soll nach der Sommerpause 2026 mit einem Kabinettsbeschluss angenommen werden. So kann Niedersachsen gut vorbereitet in die Verhandlungen um Mittel und Inhalte mit Brüssel und Berlin gehen – für einen schnellen und zielgerichteten Start in die Förderperiode 2028-2034.


Weitere Informationen

Weitere Informationen zu der EU-Landesförderstrategie und dem Beteiligungsprozess finden Sie hier: .

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