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Daniel Schmidt
Niedersachsen ist das Bundesland mit den meisten Metropolregionen in Europa. Drei Metropolregionen prägen das Land – zwei davon überschreiten Landesgrenzen und sind fester Bestandteil der norddeutschen Zusammenarbeit. Sie verbinden große Städte mit ihrem Umland und schaffen gemeinsame Perspektiven für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.
Metropolregionen sind mehr als Ballungsräume. Sie bündeln politische und wirtschaftliche Entscheidungszentren, sind Motoren für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, fungieren als Drehscheiben für Verkehr und Wissenstransfer und vereinen kulturelle und historische Attraktionen mit internationaler Strahlkraft.
Metropolregionen bündeln Kräfte und schaffen Synergien. Sie fördern Innovation, sichern die Wettbewerbsfähigkeit und tragen dazu bei, die Lebensqualität in Stadt und Land zu erhalten. Durch die enge Zusammenarbeit entstehen neue Chancen für Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur – weit über die Grenzen einzelner Städte hinaus.
Der Begriff geht auf einen Beschluss der Ministerkonferenz für Raumordnung aus dem Jahr 1995 zurück. Zu den ersten anerkannten Metropolregionen gehörte Hamburg, später kamen Bremen-Oldenburg im Nordwesten und Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg hinzu.
Metropolregion Hamburg
Die Metropolregion Hamburg ist die größte der drei Regionen und umfasst vier Bundesländer: Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Hier leben rund fünf Millionen Menschen. Die Region ist ein Tor zur Welt – mit internationaler Hafenwirtschaft, bedeutenden Verkehrsachsen und einer starken Logistikbranche. Sie bietet zudem kulturelle Vielfalt, touristische Attraktionen und Welterbestätten.
Im Lenkungsausschuss der Metropolregion Hamburg stimmen sich Länder, Kommunen und Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft ab. Die Kooperation geht auf gemeinsame Landesplanungen zwischen Hamburg und Niedersachsen sowie Hamburg und Schleswig-Holstein zurück.
Mehr Informationen: Metropolregion Hamburg