Niedersächsische Staatskanzlei klar

Integrationspreis 2014 soll Hilfe für Flüchtlinge würdigen

Niedersachsens Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, hat am (heutigen) Mittwoch den Wettbewerb um den mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Niedersächsischen Integrationspreis 2014 gestartet. In diesem Jahr steht der Preis, der von der Landesregierung zum sechsten Mal ausgelobt wird, unter dem Motto „Zuflucht Niedersachsen".

„Flucht und Vertreibung gehören nach wie vor zu den Geißeln der Menschheit. Menschen, die gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, Familien und Freunde zurücklassen müssen, ihr bisheriges Leben aufgeben, befinden sich in absoluten Notlagen. Die Gründe, die Frauen und Männer dazu bringen, sich auf eine gefährliche Flucht mit ungewissem Ausgang zu begeben, sind vielfältig aber immer schwerwiegend. Umso wichtiger ist es, dass diese Mitmenschen an ihren Zufluchtsstätten Unterstützung und Hilfe erfahren", sagte Schröder-Köpf. Flüchtlinge bräuchten Fürsprecherinnen und Fürsprecher, die ihnen zur Seite stünden, damit sie sich in der neuen Umgebung zurechtfinden könnten. „Der Umgang mit Flüchtlingen ist ein Gradmesser dafür, ob es eine Gesellschaft ernst meint mit der Menschenwürde", so die Landesbeauftragte.

Der Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2014, der erstmals gemeinsam von der Staatskanzlei und der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe verliehen wird, richtet sich an Einzelpersonen, Initiativen, Vereine und Organisationen, die sich für Flüchtlinge in Niedersachsen einsetzen und sich für deren Aufnahme in die Gesellschaft engagieren. Neben Bewerbungen werden auch Vorschläge Dritter entgegengenommen. Bewerbungsschluss ist der 15. März 2014.

Aus den Bewerbungen wählt eine namhaft besetzte Jury unter dem Vorsitz von Doris Schröder-Köpf die Preisträger aus, die am 23. Juni 2014 im Rahmen einer Feierstunde unter Anwesenheit aller Teilnehmer ausgezeichnet werden.

Neben der Landesbeauftragten gehören der Jury an:

- Alina Bronsky, Schriftstellerin,

- Sabina Kaluza, Künstlerin, 1. Vorsitzende des Vereins Braunschweiger Bildende Künstlerinnen und Künstler,

- Mina Salehpour, Regisseurin, u.a. Preisträgerin des Heidelberger JugendStückePreises 2012 sowie des Nachwuchspreises für beste Regie der Gesellschaft der Freunde des hannoverschen Schauspielhauses sowie

- Bischof Norbert Trelle, Bischof von Hildesheim und stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

Bewerbungen werden entgegengenommen per E-Mail an integrationspreis@stk.niedersachsen.de oder postalisch an: Niedersächsische Staatskanzlei, Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2014", Planck-
straße 2, 30169 Hannover.

Presseinformationen
Artikel-Informationen

15.01.2014

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946
Fax: 0511/120-6833

http://www.niedersachsen.de

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