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Starke Unterstützung für Kultur, Klima, Jugend und Sport: Niedersachsen investiert über zwei Millionen Euro in Zukunftsräume-Projekte im Amtsbezirk Lüneburg

Städte, Gemeinden und Samtgemeinden aus dem Amtsbezirk Lüneburg haben am (heutigen) Mittwoch Förderbescheide aus dem Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ erhalten. Bei einem gemeinsamen Termin im Verdener Rathaus überreichte Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter die Bewilligungen in Höhe von über zwei Millionen Euro aus Landesmitteln, die nun Investitionen von mehr als drei Millionen für Kultur, Klima, Jugend und Sport möglich machen.

„Mit dem Programm ‚Zukunftsräume Niedersachsen‘ unterstützen wir gezielt Projekte, mit denen unsere Städte und Gemeinden das Leben in unseren ländlichen Regionen nachhaltig stärken. Ob mit neuen Freizeitangeboten, moderner Jugendarbeit, kulturellen Begegnungsräumen oder klimaangepassten Ideen – aus Fördergeldern wird Lebensqualität. Seite an Seite mit den Akteurinnen und Akteuren vor Ort gestalten wir unsere gemeinsame Zukunft für ein lebens- und liebenswertes Niedersachsen“, sagte die Ministerin.

In der neunten Antragsrunde des Förderprogramms konnten in Niedersachsen insgesamt 40 neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von knapp 15 Millionen Euro und einer Gesamtförderung von über 8,6 Millionen Euro bewilligt werden. Damit ist es die umfangreichste und erfolgreichste Runde seit Bestehen des Programms.

Das sind die geförderten Projekte im Amtsbezirk Lüneburg:

Gemeinde Adendorf: Errichtung einer Skaterbahn

Unter Beteiligung von Jugendrat und -forum soll in Adendorf eine Skaterbahn entstehen –kostenfreies WLAN inklusive (Gesamtkosten: 600.000 Euro, Förderung: 300.000 Euro).

Gemeinde Seevetal: Synthese von Neuer und Alter Mitte Meckelfeld

Der alte Ortskern Meckelfelds soll attraktiver, klimafreundlicher und inklusiver werden: Mit einer Überdachung für das Gradierwerk, Bewegungsangeboten für alle Generationen, Beet- und Pflastererneuerung (Schwammstadt-Elemente) sowie digitalen Infostelen (Gesamtkosten: 516.950 Euro, Förderung: 300.000 Euro).

Hansestadt Uelzen: Kulturelle Evolution und Urbane Adaptivität

Die Stadt Uelzen plant ein dauerhaftes Kultur- und Kreativzentrum. Eine neu geschaffene Personalstelle soll die Entwicklung koordinieren, Beteiligungsformate fördern und die digitale Präsenz der Kulturszene stärken. Gemeinsam mit regionalen Akteurinnen und Akteuren sollen innovative Veranstaltungen, digitale Angebote und neue Begegnungsräume entstehen. Zusätzlich sollen versenkbare Poller oder mobile Pflanzkübel angeschafft werden, um die flexible Nutzung der Marktstraßen für kulturelle Formate zu ermöglichen (Gesamtkosten: 300.000 Euro, Förderung: 180.000 Euro).

Samtgemeinde Börde Lamstedt: Sanierung des Bördemuseums

Unter dem Motto „Tradition bewahren, Zukunft gestalten“ sollen das denkmalgeschützte Museumsgebäude (ehem. Schmiedehaus) saniert, Exponate aufgearbeitet, die Außenanlage verschönert und ein außerschulischer Lernort geschaffen werden (Gesamtkosten: 494.336,52 Euro, Förderung: 296.601,91 Euro).

Samtgemeinde Elbtalaue: Das neue Stadtzentrum der Jugend – Jugendzentrum 2.0

Geplant ist ein modernes, inklusives Multifunktionszentrum, das Bildung, Kreativität, Mitbestimmung und soziale Unterstützung miteinander verbindet. Es soll Angebote für verschiedene Zielgruppen wie Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderung und Geflüchtete bieten. Neben analogen Aktivitäten sind digitale Formate und innovative Ideen wie „Jugend berät Senioren“ oder ein Jugend-Repair-Café vorgesehen (Gesamtkosten: 298.708 Euro, Förderung: 268.836 Euro).

Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten: Kultur und Heimatpflege allesamt

Geplant ist der Aufbau eines gemeinsamen Kulturnetzwerks und die Umgestaltung des Dorfplatzes in Oldendorf zu einem vielseitig nutzbaren Kulturplatz mit klimafreundlicher Begrünung, Blühstreifen und versickerungsfähigem Pflaster. Ein gemeinsamer Technikpool soll die Durchführung von Veranstaltungen in der Region erleichtern und Weihnachtsbeleuchtung den Ortskern in der Adventszeit schmücken (Gesamtkosten: 394.000 Euro, Förderung 300.000 Euro).

Stadt Geestland: Klimaangepasste Entspannungsräume

Im Stadtzentrum von Langen und Bad Bederkesa sollen sich Bürgerinnen und Bürger auch bei hohen Temperaturen durch Trinkwasserspender/ -brunnen, Wasserspiele, Sitzgelegenheiten, Beschattungsmaßnahmen und Begrünung gerne aufhalten. Auch eine Lernstation mit Informations- und Bildungsangeboten zu Klima- und Umweltthemen am Bederkesa See soll entstehen (Gesamtkosten: 113.500 Euro, Förderung: 102.150 Euro).

Stadt Osterholz-Scharmbeck: Sportanlage für alle

Die Laufbahn sowie die Hoch- und Weitsprunganlage im städtischen Stadion sollen saniert und durch zusätzliche Outdoor-Trainingsgeräte (Outdoor-Trainingsplatz) erweitert werden, um einen generationsübergreifenden, barrierefreien Bewegungs- und Begegnungsort zu schaffen (Gesamtkosten: 180.000 Euro, Förderung: 162.000 Euro).

Stadt Verden (Aller): Schülerfirma "Campus AG"

Mit der Anmietung einer leerstehende Ladenfläche in der Innenstadt soll die Schülerfirma "echte Geschäftsbedingungen" erhalten. So entsteht ein außerschulischer Lernort, der Jugendlichen einen Anlaufpunkt bietet, die Innenstadt belebt und Schüleraktivitäten in der Bevölkerung sichtbar macht (Gesamtkosten 125.802,66 Euro, Förderung 75.481 Euro).

Stadt Cuxhaven: Förderung einer Personalstelle (ohne Teilnahme am heutigen Übergabetermin)

Mit der Förderung soll eine Personalstelle für die Koordination und Abwicklung der eigenen kommunalen Aktivitäten im Bereich der Innenstadt- und Zentrenförderung unterstützt werden (Gesamtkosten: 257.333 Euro, Förderung: 154.400 Euro).

Hintergrund:

Das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ unterstützt niedersächsische Klein- und Mittelstädte sowie Gemeinden und Samtgemeinden mit zentralen Orten in ländlichen Räumen. Diese Zentren übernehmen wichtige Funktionen für ihr Umland – etwa bei der medizinischen Versorgung, dem Einzelhandel oder auch der Kultur. Sie sind wesentliche Motoren der regionalen Entwicklung. Das Programm fördert stadtregionale Kooperationen und Projekte, die zentrale Orte in ländlichen Regionen stärken und deren Entwicklung vorantreiben.

Weitere Informationen zum Programm und zu den Konferenzergebnissen finden Sie unter:

www.zukunftsraeume-niedersachsen.de

sowie

https://www.arl-lg.niedersachsen.de/zukunftsraeume/zentrale-orte-in-landlichen-raumen-starken-206097.html

Presseinformationen Bildrechte: Stk

Artikel-Informationen

erstellt am:
11.03.2026

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946

http://www.niedersachsen.de

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