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Ministerpräsident Stephan Weil zum Coronavirus

Ministerpräsident Stephan Weil steht vor dem Niedersachsenwappen.   Bildrechte: StK/Hollemann
Ministerpräsident Stephan Weil

Kinderleicht erklärt: Darum sollte Ostern ohne Großeltern gefeiert werden


Enkelkinder und Großeltern sollen sich wegen des Coronavirus auch zu Ostern nicht besuchen. Warum? Das können auch schon kleine Kinder erklären.

Sonderprämie in Höhe von 1500 Euro für Pflegekräfte

Die Gewerkschaft ver.di und die Bundesvereinigung der Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) haben sich auf eine Sonderprämie in Höhe von 1500 Euro für Pflegekräfte geeinigt. Ministerpräsident Stephan Weil lobt diese Einigung:

„Die Corona-Pandemie führt allen derzeit besonders vor Augen, wie wichtig die verantwortungsvolle Versorgung von pflegebedürftigen Menschen ist. Die Belastung der Pflegerinnen und Pfleger ist jetzt noch einmal größer als ohnehin, die Sonderprämie ist eine wichtige und nötige Anerkennung. Jetzt muss es darum gehen, dass dieser Bonus auch allen Pflegekräften gezahlt wird. Die Einigung der Gewerkschaft ver.di und des Verbands BVAP sollte Vorbild für alle Arbeitgeber in der Pflegebranche sein.“

Ministerpräsident Weil forderte die Krankenkassen dazu auf, entsprechende Sonderzahlungen insbesondere auch für die Pflegenden in den Krankenhäusern zu übernehmen.

Besuch bei der Firma Zender in Osnabrück

Der Automobilzulieferer hat seine Produktion innerhalb kurzer Zeit umgestellt, um jetzt FFP2-Masken herzustellen.

„Ein wunderbares Beispiel dafür, was in diesen Zeiten auch an positiven Dingen alles möglich ist! Diese Schutzmasken werden vor allem im Gesundheitswesen und der Pflege dringend benötigt. Diese wirksamen Atemschutzmasken sind weltweit Mangelware, deshalb bin ich dem Unternehmen sehr dankbar, dass es mit 60.000 bis 100.000 Masken täglich einen großen Beitrag leistet, um die Versorgungslage zu verbessern.“

(Beitrag vom 6. April 2020)

Statement zur geplanten Neufassung der Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte

„Das Sozialministerium hat am Samstag zu Recht darauf hingewiesen, dass die Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie in einem Punkt über das Ziel hinaus geschossen ist und korrigiert werden muss. Eine erste Klarstellung ist heute bereits durch Carola Reimann erfolgt. Die wesentlichen Aussagen der Sozialministerin kann ich nur unterstreichen:

Alle Bürgerinnen und Bürger sind dringend aufgefordert, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Dies gilt im öffentlichen Raum und in der eigenen Wohnung bzw. auf dem auf dem eigenen Grundstück. Der Kreis der sich im privaten Bereich treffenden Menschen soll also sehr klein und möglichst gleichbleibend sein. Feierlichkeiten dagegen darf es auch dort nicht geben. Im Wesentlichen halten sich die Menschen in Niedersachsen seit zwei Wochen an diese Vorgaben, auch die Polizei hat keine nennenswerte Probleme in dieser Hinsicht berichtet.

Es ist uns gemeinsam gelungen, die Infektionskurve in Niedersachsen deutlich abzuflachen. Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern in Niedersachsen herzlich für diese Mitwirkung. Jetzt kommt es darauf an, diese Linie auch weiter zusammen durchzuhalten!“

(Beitrag vom 5. April 2020)

Besichtigung des Behelfskrankenhauses in Halle 19/20 auf dem Messegelände

In dem Behelfskrankenhaus können notfalls – wenn alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sind – Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandelt werden, die keine Behandlung auf der Intensivstation benötigen, jedoch aufgrund ihres Krankheitsverlaufs nicht mehr zu Hause betreut werden können.

Ministerpräsident Stephan Weil beim Besuch des Behelfskrankenhauses  auf dem Messegelände in Hannover.   Bildrechte: StK

„Das ist ein in jeder Hinsicht ungewöhnliches und mich persönlich sehr beeindruckendes Projekt: Es ist die ungewöhnliche Nutzung einer Messehalle, es ist eine ungewöhnliche Baustelle und eine ganz ungewöhnliche Zusammenarbeit ganz unterschiedlicher Partner, und es ist eine ungewöhnliche Dynamik. Denn dass innerhalb von zehn bis 13 Tagen ein großes Krankenhaus mit über 400 Betten errichtet wird, das dürfte es nicht allzu oft geben. Ich möchte mich sehr, sehr herzlich bedanken bei allen Beteiligten. Beim Rundgang habe ich einen besonderen Enthusiasmus gespürt. Dafür sage ich: Dankeschön.“

(Beitrag vom 4. April 2020)

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