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EU-Qualifizierung und Ukraine-Veranstaltung und im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft mit Mykolajiw

Im Rahmen der Solidaritätspartnerschaft zwischen der Oblast Mykolajiw und dem Land Niedersachsen, die seit Februar 2024 besteht, hat die Landesvertretung in Brüssel für fünf Führungskräfte aus Mykolajiw eine EU-Qualifizierung durchgeführt. Teilgenommen haben u.a. der stv. Gouverneur der Oblast, Herr Mykola Marynov. Die Qualifizierungsmaßnahme fand vom 7.-13. September 2025 in Brüssel statt. Das Programm beinhaltete einem Austausch zwischen der Delegation und dem Team der Landesvertretung sowie Besuche des Europäischen Parlaments, des Rates und des Ausschusses der Regionen sowie Gespräche mit der Kommission (u.a. OLAF) und Begegnungen mit Brüsseler Akteurinnen und Akteuren. Dazu gehörte auch ein Austausch mit der Europaabgeordneten Katrin Langensiepen sowie ein Fachgespräch mit dem Europäischen Auswärtigen Dienst, bei dem Einblicke in die Arbeit der Abteilung für außenpolitische Instrumente gegeben wurden. Zudem fand ein Besuch des Amtes für Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der EU statt.

Ein besonderer Höhepunkt war die Veranstaltung „Solidaritätspartnerschaft zwischen dem Land Niedersachsen und der Oblast Mykolajiw– mehr als ein Projekt“, die während des Qualifizierungsprogramms am 10. September 2025 in der LV Brüssel realisiert wurde. Frau Ministerin Melanie Walter eröffnete die Veranstaltung mit einem Videogrußwort. Serhiy Tereshko, stv. Leiter der Ukrainischen Vertretung bei der EU, betonte die Bedeutung der regionalen Partnerschaften für den EU-Beitrittsprozess der Ukraine. Er lobte die Partnerschaft zwischen Niedersachsen und Mykolajiw und unterstrich die Bedeutung der persönlichen Netzwerke die im Rahmen der Partnerschaft entstehen. Auf dem Podium bedankte sich der stv. Gouverneur Mykola Marynov ausdrücklich für die Hilfeleistungen Niedersachsens und betonte einmal mehr die Bedeutung des Zusammenhalts. Auch Wolfgang Nozar (Europäische Kommission, Generaldirektion Erweiterung und östliche Nachbarschaft (ENEST)) begrüßte das niedersächsische Engagement. Im Anschluss wurden drei niedersächsische Hilfsprogramme vom niedersächsischen Innenministerium, Trauma Aid und dem Prothesenhersteller ottobock vorgestellt. Bei der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Stephan Weil hatte der stv. Gouverneur noch um einen Erfahrungsaustausch und Unterstützung hinsichtlich des geplanten EU-Beitritts der Ukraine gebeten. Das Qualifizierungsprogramm der Landesvertretung in Brüssel sollte hierzu einen Beitrag leisten.

  Bildrechte: Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU
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