Veranstaltung Schöninger Speere im europäischen Dialog
Am 26. Februar 2026 fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union in Brüssel eine hochrangig besetzte Veranstaltung zur archäologischen Fundstätte Schöningen und den dort entdeckten Schöninger Speeren statt. Vertreterinnen und Vertreter aus europäischen Institutionen, Wissenschaft, Kultur und Politik kamen zusammen, um die außergewöhnliche Bedeutung dieses Fundortes für Forschung, Kulturerbe und europäische Identität zu würdigen und die geplante Bewerbung um den Status als UNESCO-Welterbe zu begleiten.
Im Anschluss an die Besichtigung der Ausstellung in der Landesvertretung, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus europäischen Institutionen sowie aus Wissenschaft und Denkmalpflege die Rolle der Fundstätte im Kontext aktueller kultur- und wissenschaftspolitischer Entwicklungen.
Zu den Panelteilnehmenden zählten die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments, Nela Riehl, der Direktor für Kultur, Kreativität und Sport in der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission, Georg Häusler, Dr. Silvia Sanz, Direktorin des UNESCO-Büros in Ägypten, Dr. Kathrin Krafczyk, Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege, sowie Dr. Michael Reich, Direktor des Forschungsmuseums Schöningen.
Im Mittelpunkt standen Fragen der europäischen Erinnerungskultur, der Bedeutung von Kulturerbe für gesellschaftliche Resilienz sowie die Chancen einer Anerkennung als UNESCO-Welterbe.

