Bündnis "Niedersachsen packt an"
Integration. Demokratie. Vielfalt.
Das Bündnis vereint 13 Bündnispartner, darunter den Deutschen Gewerkschaftsbund, die beiden christlichen Kirchen, die Unternehmerverbände Niedersachsen, die Niedersächsische Landesregierung sowie die kommunalen Spitzenverbände als Initiatoren. Weiterhin traten auch die LAG der Wohlfahrtsverbände, die IHK, die Handwerkskammer, die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und die amfn e. V. als Zusammenschluss der Migrantenselbstorganisationen dem Bündnis als Partnerorganisationen bei.
Seit der Gründung hat das Bündnis über 50 Konferenzen und Tagungen sowie rund 50 Jobmessen organisiert und zahlreiche Projekte zur Integration umgesetzt.
Konferenzen
Kernstück der Bündnisarbeit sind die Integrationskonferenzen, auf denen Herausforderungen der Integration diskutiert und Lösungen erarbeitet werden. Diese Veranstaltungen bringen Akteure aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Politik zusammen.
Jobmessen
Ein weiterer zentraler Baustein der Integrationsarbeit waren die regionalen Jobmessen, die das Bündnis in ganz Niedersachsen organisierte. Das Bündnis richtete gemeinsam mit den Ämtern für regionale Landesentwicklung sowie in Kooperation mit den regionalen Agenturen für Arbeit und Jobcentern, Kommunen und Unternehmen regionale Integrationsmessen aus. Ziel ist es, personalsuchende Unternehmen mit arbeitssuchenden, geflüchteten Menschen zusammen zu bringen. Diese Messen bieten geflüchteten Menschen die Möglichkeit, direkt mit regionalen Arbeitgebern in Kontakt zu treten.
Neue Schwerpunkte
Die Arbeit des Bündnisses zeigt Wirkung: im Jahr 2025 leben rund 292.000 Menschen mit Fluchterfahrung in Niedersachsen; 46,1 % der Menschen aus den Top-8-Asylherkunftsländern im erwerbsfähigen Alter sind berufstätig. Die Bevölkerung mit Migrationsgeschichte in Niedersachsen fühlt sich nach eigener Einschätzung häufiger zu Deutschland zugehörig als zum Herkunftsland (87% zu 55%). Niedersachsen ist das Bundesland mit dem höchsten Zugehörigkeitsempfinden bundesweit.
(Quellen: Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit, Niedersachsen (Hochrechnung Juli 2025), SVR Integrationsbarometer 2024)
Mit der Neuausrichtung als Bündnis für „Integration, Demokratie und Vielfalt“ reagiert das Bündnis auf zunehmende populistische und demokratiefeindliche Tendenzen in der Gesellschaft. Neben Integrationsthemen will das Bündnis künftig auch die Zivilgesellschaft stärken, demokratische Werte sichern und Teilhabe sowie sozialen Zusammenhalt fördern.
Mitmachen und Unterstützen
Weitere Informationen zu aktuellen Themen und Aktivitäten des Bündnisses finden Sie hier:
niedersachsen-packt-an.de
