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Kabinett richtet Landesbeirat Onkologie ein

Ein neuer Landesbeirat Onkologie wird zukünftig die patientennahe Forschung fördern und die Versorgungsstrukturen für krebskranke Patientinnen und Patienten weiterentwickeln. Das hat die niedersächsische Landesregierung in ihrer Sitzung am (heutigen) Dienstag beschlossen.

„Dies ist ein wichtiger Schritt, die Onkologie in Niedersachsen zu stärken und den Austausch in der Krebsforschung und Behandlung zu fördern“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Thümler. „Der Beirat wird die Landesregierung in allen Belangen von Wissenschaft und Versorgung zu Krebserkrankungen in Niedersachsen beraten und Vorschläge zu Neuerungen unterbreiten.“

Ziel des Beirats wird es sein, die Forschung in der Krebsmedizin noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Menschen auszurichten. Daneben soll der Beirat regionale und überregionale Kooperationsstrukturen aufbauen und so beispielsweise dafür sorgen, dass die Behandlung eines Patienten und die Nachsorge sowie die Rehabilitation nahtlos aneinander anknüpfen. Einen weiteren Fokus wird der interdisziplinäre Austausch, zum Beispiel über Tumorkonferenzen, bilden.

Die Medizinische Hochschule Hannover und die Universitätsmedizin Göttingen werden jetzt eine Geschäftsordnung für den Landesbeirat erarbeiten. Darin wird auch die Anzahl der Mitglieder festgelegt.

Beide Universitätsmedizinen hatten bereits im November 2019 unter Einbeziehung der European Medical School gemeinsam das Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) gegründet, das Anfang des Monats von der Deutschen Krebshilfe zum Onkologischen Spitzenzentrum ernannt worden ist. Der Landesbeirat Onkologie wird für das CCC-N mit seinen Expertisen und Empfehlungen eine wertvolle Unterstützung sein.


Artikel-Informationen

erstellt am:
16.02.2021

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946
Fax: 0511/120-6833

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