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Waldentwicklung: Niedersächsischer Weg nun Bestandteil des „LÖWE“-Programms

Das Kabinett hat in seiner Sitzung am (heutigen) Dienstag Ergänzungen des Regierungsprogramms „Langfristige Ökologische Waldentwicklung im Landeswald (LÖWE+)“ zugestimmt. Mit dem Beschluss findet der „Niedersächsische Weg“ nun Eingang in die seit Jahrzehnten bewährten Grundsätze der Waldbewirtschaftung. Im Niedersächsischen Waldrecht wurden die neuen Vorgaben bereits Ende des vergangenen Jahres verankert.


Konkret bedeutet der Beschluss, dass Niedersachsen den Landeswald mit noch mehr Totholz anreichern wird, da es vielen spezialisierten Tier- und Pflanzenarten sowie Pilzen als Lebensraum dient. Auch werden Bäume nun älter werden und so die Habitatkontinuität fördern können. Im neuen Wildnisgebiet im Solling wird der Wald in Zukunft gänzlich sich selbst überlassen. Die bisherige Naturwaldkulisse von rund 33.000 Hektar wird damit noch einmal um 1.000 Hektar erweitert. Bei der Waldverjüngung wird Niedersachsen nun auf noch mehr Natürlichkeit setzen, sofern diese unter Berücksichtigung des Klimawandels auch zukünftig standortgemäß ist.


Das Regierungsprogramm „LÖWE“ wurde 1991 ins Leben gerufen und damals im Kabinett verabschiedet. Seither regelt es den Umgang mit dem niedersächsischen Landeswald. Es gilt als wegweisend für eine Waldbewirtschaftung auf ökologischer Grundlage und dient bis heute anderen Ländern als Blaupause für eigene Programme.


Artikel-Informationen

erstellt am:
23.03.2021

Ansprechpartner/in:
Pressestelle der Niedersächsischen Landesregierung

Nds. Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0511/120-6946
Fax: 0511/120-6833

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